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15.08.2010 | 16:30 Uhr:
+++ Hochzeit am Ararat +++

Als Çeven Travel haben wir uns sehr gefreut, dass wir diese Hochzeit organisieren durften. Die Idee...


26.03.2010 | 20:55 Uhr:
+++ Umweltaktion Çeven Travel gos green +++

Helfen Sie mit und unterstützen Sie uns bei unserer jährlichen Aktion "Çeven Travel gos...


26.03.2010 | 20:46 Uhr:
+++ Hochzeit am Fuße des Ararat - am Landeplatz der Arche Noah +++

Romantische Hochzeit mit Çeven Travel. Çeven Travel organisiert romantische Hochzeit für ein...




Es gibt eine reiche Volksliteratur in kurdischer Sprache. Zu erwähnen wäre das Nationalepos Mem û Zîn, welches 1695 von dem kurdischen Dichter Ehmedê Xanî geschrieben worden ist.

Der aus Mardin stammende Dichter Cigerxwîn (Şêxmûs Hesen), der von 1903 bis 1984 lebte, schrieb für Zeitschriften wie Hewar (dt:Hilferuf). Er studierte ausführlich den Marxismus-Leninismus und hinterließ acht Gedichtsammlungen. 1935 wurde der erster Roman der Neuzeit in kurdischer Sprache, Åživanê Kurd (deutsch: Der kurdische Hirte), von Ereb Åžemo verfasst.

Zeitgenössische Schriftsteller sind Helîm Yûsiv, Haydar IÅŸik, Mehmed Uzun, Mahmut Baksi, Suzan Samanci, Yusuf YeÅŸilöz, Sükrü Gülmüs, Rohat Alakom, Taha Hamid, Muhammed Hamo, Salim Barakat und Nezir Bulut. Ziya Gökalp ist einer der berühmtesten Intellektuellen und Publizisten der Türkei. Er war Mitgründer des sogenannten Türk Oca?? (Türkischer Heimatverein), der als Treff der anatolischen Intellektuellen und als "žWissensbörse" diente. Er veröffentlichte die Zeitung Yeni Mecmua, in der er den Turanismus unterstützte. Heutzutage ist Ziya Gökalp unter vielen Kurden ein Tabu-Thema, da er als Kurde ein Unterstützer des türkischen Nationalismus war. Der berühmte Satz "žKurden und Türken sind wie das Fleisch und der Fingernagel miteinander verwachsen, man kann sie nicht trennen"stammt ebenfalls von Ziya Gökalp.

Hilmi Abbas schrieb in deutscher Sprache einige der bisher nur mündlich überlieferten altkurdischen Legenden nieder. Das Buch erschien im Jahre 2003 in München unter dem Titel Das ungeschriebenen Buch der Kurden. Es stellt die Schöpfungsgeschichte aus jesidischer Sicht dar und die mythische Wanderung des kurdischen Volkes vom Osten in den Westen in das heutige Siedlungsgebiet.

Die Entwicklung der kurdischen Literatur blieb bis in die Gegenwart abhängig von den jeweiligen politischen Bedingungen, die charakterisiert waren durch von machtpolitischen Interessen geleitete Grenzziehungen, Fremdherrschaft und Unterdrückung. Durch den Vertrag von Lausanne wurde Kurdistan durch die Alliierten und die Türkei auf die vier Staaten Iran, Irak, Türkei und Syrien aufgeteilt. Der größte Teil fiel an die Türkei. Auf diese Weise wurden mehr als die Hälfte der Kurden Staatsbürger der neuen türkischen Republik.

Die Entwicklung in den einzelnen Teilen Kurdistans verlief unterschiedlich und hatte zur Folge, dass durch die dort gesprochenen verschiedenen Dialekte und die Verwendung unterschiedlicher Alphabete keine gemeinsame Literatur entstehen konnte.