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19 Tage: Natur & Kultur

Schwarzmeer-, Kaçkar-, Ararat- und Vansee-Region

 

Tour

Dauer

von

bis

Preis

ab / bis

Anzahl

Buchen

Nat19

19 Tage

Mai

-Juli

auf Anfrage

Van Türkei

ab 8 Personen

Tour anfragen

jeweils ab Freitag

Reiseverlauf:

 1. Tag: Abflug in Deutschland nach Istanbul. Ankunft Transfer ins Hotel (2 Nächte). Anschließend Spaziergang in der näheren Umgebung -  wenn es noch passt! Übernachtung (2Nächte) Hotel in Istanbul

2. Tag: Ein ganzer Tag in Istanbul mit Besichtigung von Blauer Moschee, Hagia-Sophia, Topkapi-Palast und Bosporus-Fahrt - dann Rückkehr ins Hotel wo wir an diesem Tag nicht mehr alt werden; denn morgen früh ist Frühaufstehen angesagt!

3. Tag: Flug Istanbul-> Trabzon am Schwarzen Meer. Auf dem Weg zur Fahrt in unser Hotel Informationen mit Fabrikbesichtigung zum Thema Tee. Möglicherweise hat die erste Ernte des Jahres bereits begonnen, dann informieren wir uns auch in einer Plantage am Wege über Ernte und Qualität. Unser Hotel (3 Nächte) liegt in Kaçkar oder Umgebung auf dem Wege zum Sumela - Kloster.

4. Tag:  Fahrt und Besichtigung des Sumela-Klosters, an einer senkrechten Felswand gleich einem Adlerhorst gelegen, das jeder wohl schon einmal auf dem Kalenderblatt gesehen hat. Sumela war ein Zentrum der Marienverehrung und ist zusammen mit dem İshak-Paşa-Palast und der Ruinenstadt Ani die Attraktion im östlichen Anatolien. Nach Auf- und Abstieg über einen massiven Weg mit einer Unmenge Stufen wird uns ein Picknick am wilden Sumela-Fluss stärken. Danach Wanderung auf breiter Piste mit geringen Höhenunterschieden im 8-Km-Bereich um vielleicht den Diptam oder die ersten Orchideen blühen zu sehen. (Übernachtung wie am Vortag)                 

5. Tag: Heute wandern wir auf einer verkehrsarmen, schmalen und asphaltierten Fahrstraße (der alten Passstraße)  in Richtung Zygana Pass. Hier  werden wir eine Menge Orchideen beiderseits der Straße und auch in Haselnussplantagen finden. Die Tour kann so ausgelegt werden, dass diejenigen, denen es reicht, mit einem kleineren Fahrzeug zurückgeholt und in den Ort oder ins Quartier gebracht werden können. Ansonsten werden wir, wenn es das Wetter erlaubt, bis zum späten Nachmittag unterwegs sein. Die 3. Nacht im gleichen Quartier.

6 Tag: Nun steht eine längere Fahrtstrecke um die 300 Kilometer bevor. Natürlich werden wir unterwegs, wenn es schön ist und uns geeignet erscheint immer wieder "die Beine vertreten", und auch Natur- und Landschaftsaufnahmen machen. Übernachtung in der erzkonservativen Stadt Erzurum mit seinen rund 370.000 EW, die wir abends erreichen und wo wir auch im Hotel (2 Nächte) übernachten. Ein eher langweiliges Nest - wenn es nicht das Wintersportgebiet Palandöken (3.176m) und vor allem die Doppelminarettmedrese Cifte Minareli Medrese als größte Sehenswürdigkeit, die auf  das 13. oder frühes 14. Jh. datiert wird, gäbe.

7. Tag: Nach der Besichtigung verlassen wir den Ort in Richtung NNO mit Fernziel Tortum Wasserfall > der mächtigste der Türkei!. Unterwegs schauen wir vor dem Ort Unzudere nach einer Burg aus, die gleich einem Adlernest links am Berg klebt. Ungefähr auf Höhe des Wasserfalls finden wir links in einem Seitental einen georgischen Sakralbau aus der 2.Hälfte des 10 Jh. Leider verfällt die einst zum Kloster Oschki gehörende imposante Kreuzkirche (44m x 30m) mit meisterlich verzierten Reliefs und ornamentverzierten Kapitälen. Wenn es zum Picknick noch zu früh ist, fahren wir über Narman und Pasinler zurück  nach Erzurum.

Unterwegs werden wir mit Peri Bacalari Felsformationen vorfinden, die vielleicht an die Wände des Grand Canyon erinnern mögen. Hier könnten wir gut picknicken, bevor wir in ein kleines Dorf gehen. Hier sollten wir auf jeden Fall an die kleinen Kinder denken, die sich in dieser angelegenen Gegend über alles freuen. Mancher hat von zu Hause auch noch das eine oder andere gute, aber nicht mehr aktuelle Kleidungsstück im Gepäck und kann damit nicht nur hier punkten! (Die Nacht verbringen wir noch einmal in unserem Erzurumer Hotel.)

8. Tag: Dank unserer guten Vorarbeit - was die Kilometer angeht - haben wir heute nur noch 220 km nach Kars am Ende der türkischen Welt - jedenfalls fast am Ende, denn die altarmenische Hauptstadt Ani, die wir am Sonntag besichtigen wollen, liegt direkt an der Grenze zu Armenien. Unterwegs werden wir manchen Fototermin haben. Das geht los mit Mähwiesen voller Orchideen, findet botanisch seinen Höhepunkt in einem Vorkommen von großblütigen Iris, führt vorbei an einer riesigen Burganlage zur  imposanten seldschukischen Kobandede-Brücke mit sechs Bögen über den Fluss.. Im weiteren Verlauf der Strecke entdecke ich, wo ich dieses schreibe und recherchiere, noch eine Obsidian-Halde. Mal sehen, was da geht? Auf jeden Fall übernachten wir heute abend in einem Hotel in Kars (1 Nacht).

Wenn wir es noch schaffen, gehen wir auf die Burg und/oder besuchen die Altstadt.

9. Tag: Ani steht im Mittelpunkt des heutigen Tages. Zeitgenössische Quellen berichten zu Beginn des 11. Jh. von 100.000 Menschen und 1.000 Kirchen in der Ruinenstadt Ani. Es wird leicht Mittag, bis wir unseren Rundgang beendet haben. Dann liegen noch 266 km bis Doğubayazıt vor uns, wo unser Veranstalter uns für fünf Nächte in einem Hotel eingeschrieben hat.

10. Tag: Der İshak-Paşa-Palast mit der urartäischen Burg im Hintergrund und die Schwefelquellen von Diyadin sorgen an diesem Tag für Abwechslung. Wenn vielleicht die Gelenke Schaden genommen haben oder einfach nur die Lust an Neuem geweckt ist, tauchen wir in die Wasser der heißen Schwefelquellen ein. Badezeug und Handtuch daher nicht vergessen.   (2. Nacht Hotel in Doğubayazıt.)

11. Tag: Durch kurdische Dörfer fahren wir zum Balık Gölü (Fischsee) und haben natürlich auch die legendären Forellen auf dem Teller und können es mal ruhig angehen lassen, wenn das Wetter mitspielt. (3. Nacht im Hotel)

12. Tag: Ein Nomadencamp am Fuße des Ararat auf etwas 2.800m Höhe wird mit Busunterstützung besucht. Dabei ist ein kürzerer oder längerer Anmarsch ohne besondere Schwierigkeiten oder Höhenunterschiede möglich. Hier wollen wir beim Fladenbrotbacken zusehen und/oder helfen und werden einen Hammel verspeisen.  (4. Nacht im Hotel)

 13. Tag: Besuch eines Hamam (türkisches Bad) wo wir Körper und Seele ein Bad nehmen lassen wollen. Vorher oder nachher wollen wir uns natürlich auch am "Landeplatz der Arche Noah" umsehen (ca.25 km von der Stadt entfernt)  (5. Nacht im Hotel)

                
14 Tag: Fahrt nach Van. Wir fahren entlang  des Bendimahi-Flusses zu den gleichnamigen Wasserfällen, auch Muradiye-Stromschnellen. Unterwegs steigen wir aus und machen eine unschwierige Wanderung auf der rechten Flussseite mit Ziel Wasserfälle. Hier wollen wir auch zu Mittag essen. Bei der Weiterfahrt besichtigen wir bei Gevas noch die Grabanlage mit der Celme Hatun Türbesi um dann in Van direkt am See unser Hotel zu beziehen. mit Bootsfahrt zur Insel Akdamar mit der Heiligkreuzkirche Wir versuchen, uns mit dem Bootsführer dahingehend zu verständigen, dass er mit dem Boot bei der Abfahrt die Insel umrundet und wir so an einer Reiher-/Möwenkolonie vorbei kommen. Unser Hotel in Van (5 Nächte) liegt direkt am See.

15 Tag: Unsere heutigen Ziele liegen südöstlich von Van. Wir fangen mit der Ausgrabungsstätte Cavustepe an, Auch hier gleich am Parkplatz ein Vorkommen der Iris Iris iberica ssp. elegantissima. Wenn wir Glück haben, treffen wir sogar den Wächter, einer der wenigen Menschen auf der Welt, der der urartäischen Sprache und der Keilschrift mächtig ist. Wir werden Vorratsgefäße sehen, Opfersteine mit Blutabflussrinne und auch Toiletten suchen. Weiter geht es dann in Richtung Chu-Pass und wir gelangen auf der Fahrt an die Burg Hosap, wo unbedingt eine Auffahrt und Besichtigung angeraten wird. Wegen umfangreicher  Renovierungsarbeiten können wir die Anlage vielleicht nur von außen sehen. Für unser Picknick wurde ein Gebiet ausgesucht, das auch floristisch mit Iris, Tulpen, Lerchensporn u.s.w. jeden auf seine Kosten kommen lässt. Je nach Fortkommen kann aber auch erst Hosap und auf dem Rückweg Cavustepe besucht werden. (2.Übernachtung in Van).

16.Tag: Wanderung zum Ercek-See, einem flachen, von einer bergigen Steppenlandschaft umgebenen abflusslosen See in etwa 1.800 m Höhe. Hier ist unbedingt das Fernglas mitzunehmen, was auch bei den anderen Touren natürlich nicht fehlen sollte. Rost- und Brandgänse, Stelzenläufer, Säbelschnäbler und viele Flamingos konnten schon beobachtet werden. Der Besuch von Bergbauern ist vorgesehen. Wie es aber auch bei diesen Punkten ist, es sind Halbnomaden, die mal hier und mal dort und mal früher und mal später auf ihren Weidegründen eintreffen. (3.Übernachtung in Van.)

17.Tag: Heute wollen wir versuchen, im Bereich westlich von Van, einen Steppensee zu finden, an dem sich üblicherweise Halbnomaden aufhalten und wollen ihnen einen Besuch abstatten. Wenn es klappt und wenn die Teilnehmer keine anderen Wünsche haben, machen wir nachmittags einen halben Tag zur freien Verfügung in Van. (4.Übernachtung in Van)

18. Tag: Morgens besuchen wir die VAN-Burg (Van Kalesi), die auf einem 1.000m langen und  120m hohen Felsen zwischen See und Stadt liegt. Hier gaben schon Hurriter, Hethiter, Urartäer, Skyten, Perser und Römer ihre Visitenkarte ab, was sich auch in den historischen Bausubstanzen niedergeschlagen hat. Wir lassen jetzt unsere erlebnisreiche Zeit langsam ausklingen und wollen abends eine Abschiedsfeier mit Folklore, Musik und Tanz organisieren. Wer noch aufnahmefähig ist, kann noch mit uns eine Teppichweberei besuchen, wo die jungen Mädchen der Region etwas Nützliches lernen, was sie in die Lage versetzt, später in ihren Dörfern weiter zu machen und ihre Produkte auch in ihren Lehrbetrieben zu verkaufen. Eine Sache, die wir unterstützen sollten. (5.Übernachtung in Van)

19.Tag:   Flug- Van- Istanbul-Deutschland

Bei Çeven-Travel  im Reisepreis inbegriffene Leistungen:

  • Alle Flüge
  • Transfers und sonstige Transporte
  • Unterkunft im DZ/EZ mit DU/WC
  • Halbpension
  • Reiseleitung durch erfahrene deutschsprachige, lizenzierte Leiter
  • Eintrittsgelder

 

Termine und Preise auf Anfrage